Wo man sich vor Radon im Haus und am Arbeitsplatz schützen sollte

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Das Edelgas Radon ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Über den Boden kann das natürlich vorkommende, geruchlose und radioaktive Gas in Häuser eindringen. Wird Radon eingeatmet, gelangt es in die Lunge und in die Bronchien. Das Radongas ist an sich nicht gefährlich, weil es zum Großteil einfach wieder ausgeatmet wird.

Gefährlich sind die Zerfallsprodukte, vor allem Polonium 214 und 218. „Das sind Schwermetalle, die lagern sich auf der Lunge ab, können dort die Erbsubstanz DNA und Zellen schädigen, und begünstigen dadurch eine mögliche Lungenkrebserkrankung“, erklärt Michaela Kreuzer, Leiterin der Abteilung Wirkungen und Risiken ionisierender Strahlung am Bundesamt für Strahlenschutz. Gefährlich werde das vor allem, wenn ein Mensch über längere Zeit hohen Dosen von Radon ausgesetzt ist.

Radon ist die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. „Führend ist Rauchen, aber selbst Asbestbelastung oder Dieselbelastung kommt nach Radonbelastung“, betont Kreuzer. Laut Berechnungen der Strahlenschützer sterben jedes Jahr in Deutschland etwa 2.000 Menschen an den Folgen einer Radon-Exposition…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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