Wie Hausstaubmilben-Allergene eine Allergie auslösen

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Wie die Allergene von Hausstaubmilben das Immunsystem der Lunge aktivieren und somit eine Allergie verursachen, haben Forschende der Medizinischen Universität Wien herausgefunden. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Allergiebehandlung beim Menschen.

Wie bestimmte Hausstaubmilbenallergene einen altbekannten Entzündungsfaktor – nämlich das Serum-Amyloid-A Protein – aktivieren und dadurch das Lungengewebe in Richtung Allergie trimmen, haben Forschende der MedUni Wien in Kooperation mit Kollegen der Johns Hopkins University in Baltimore herausgefunden (siehe Nature Immunology, Online-Veröffentlichung am 22.6.2020).

Forschende um Ursula Smole und Winfried F. Pickl vom Institut für Immunologie der MedUni Wien hatten entdeckt, dass das Protein Serum-Amyloid-A1 (SAA1) von Lungenepithelzellen in wenig aktiver, gebündelter Form freigesetzt wird und solange inaktiv bleibt, bis ein Bindungspartner (üblicherweise bestimmte Bakterien) diese Bündel-Form in ihre Untereinheiten zerlegt. Dadurch entsteht eine aktive, entzündlich wirkende Form des SAA1, das normalerweise Bakterien bekämpft…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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