Weniger Krankenhausaufenthalte bei COPD-Patienten mit akutem Krankheitsschub: intravenöse Antibiotikatherapie ist auch ambulant möglich

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DGP – Niemand geht gerne ins Krankenhaus. Bei COPD-Patienten mit einer akuten Verschlechterung kann ein Aufenthalt nötig sein, um Infusionen mit Antibiotika zu erhalten. Spanische Forscher zeigten, das geht auch zu Hause wirksam und sicher.

An etwa der Hälfte aller Krankheitsschübe der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind Bakterien beteiligt. Daher müssen COPD-Patienten häufig mit Antibiotika therapiert werden. Müssen die Antibiotika dem Körper direkt über die Blutbahn zugeführt werden, ist in der Regel ein Krankenhausaufenthalt notwendig. Ist dieses häufiger der Fall, kann die Lebensqualität des Patienten dramatisch eingeschränkt werden. Für einige COPD-Patienten wäre es daher erstrebenswert, die Antibiotikatherapie zu Hause durchzuführen.

In speziellen Fällen ist dies bereits in einigen europäischen Ländern möglich. Man spricht dann von einer ambulanten parenteralen Antibiotikatherapie (APAT). Eine Voraussetzung für die Antibiotika-Infusion im häuslichen Umfeld ist ein stabiler Zustand des Patienten, regelmäßige ambulante Kontrollen und ein Venenzugang für die Infusionen, der dem Patienten zuvor gelegt wird…

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Quelle: Deutsches Gesundheits Portal | COPD
Titelbild/Grafik by Deutsches Gesundheits Portal

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