Virologen zu neuer SARS-CoV-2-Variante: In Deutschland noch nicht nachgewiesen

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Die neue SARS-CoV-2-Variante, die sich seit Kurzem vor allem im Südosten Englands rasch verbreitet, unterscheidet sich hinsichtlich ihres Genoms deutlich von bisher zirkulierenden Varianten des Virus. Die Gesellschaft für Virologie (GfV) warnt in einer aktuellen Stellungnahme vor voreiligen Schlussfolgerungen das Infektionsgeschehen in Deutschland betreffend.

„Das Konsiliarlabor für Coronaviren hat gegenwärtig 834 Genomsequenzen von SARS-CoV-2 aus allen Teilen Deutschlands analysiert, ohne dabei auf die neue Variante gestoßen zu sein“, schreibt die GfV in ihrer heutigen Pressemitteilung (23. Dezember). Mehr als 1400 Genomsequenzen und mehr als 500 Teilsequenzen seien in verschiedenen virologischen Instituten bestimmt und auch dabei die neue SARS-CoV-2 Variante nicht nachgewiesen worden.

„Die Sequenzierung gesamter Virusgenome und die bioinformatische Auswertung sind zeitaufwendige Prozesse, sodass aktuelle Geschehnisse nur unzureichend erfasst werden und alle vorhandenen Daten immer nur eine Momentaufnahme darstellen“, unterstreicht die GfV. Daher werde gegenwärtig mit Hochdruck an der Entwicklung von PCR-Verfahren zum spezifischen Nachweis der neuen SARS-CoV-2 Variante gearbeitet, um die Verbreitung beziehungsweise Ausbreitung dieser Variante gezielt und durch die Testung großer Probenzahlen effizient erfassen zu können…

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Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
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