Verbot von Menthol in Zigaretten und Rauchtabak

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Seit dem 20. Mai 2020 dürfen in der EU keine Mentholzigaretten mehr verkauft werden. In Deutschland ist zudem jegliche Verwendung von Menthol als Zusatzstoff in Zigaretten und Rauchtabakprodukten wie Zigarillos oder Wasserpfeifentabak verboten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) begrüßt das Verbot als Erfolg für den gesundheitlichen Verbraucherschutz und weist in einer Meldung auf die Gesundheitsgefahren durch Tabak hin.

Menthol überdeckt den Tabakgeschmack und löst durch die Aktivierung bestimmter Rezeptoren ein Kälteempfinden aus. Warnende Körpersymptome des Zigarettenrauches wie Halskratzen und Husten, die unter anderem auf Inhaltsstoffen von Zigaretten, wie Aldehyden (z. B. Formaldehyd) und Reizgasen wie Ammoniak beruhen, werden so unterdrückt. Zigarettenrauch kann dadurch leichter eingeatmet werden. Dies macht auch den Einstieg in den Zigarettenkonsum leichter. Gerade für Jugendliche, die sich häufig noch in der Einstiegs- oder Gewöhnungsphase befinden, sei laut BfR ein besonders hohes Gefährdungspotential durch Mentholzigaretten belegt.

Bereits 2015 hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung in seiner „gesundheitlichen Risikobewertung zu Zusatzstoffen für Tabakerzeugnissen und elektronischen Zigaretten“ auf die Wirkung von Menthol hingewiesen…

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Quelle: Lungeninformationsdienst | Lungenemphysem & COPD
Titelbild/Grafik by Lungeninformationsdienst.de

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