Therapie einer stabilen COPD: LAMA vs. LABA

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DGP – Patienten mit einer stabilen COPD könnten von langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) stärker profitieren als von langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA). Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in der vorliegenden Meta-Analyse.

Für die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) kommen in der Regel bronchienerweiternde Wirkstoffe zum Einsatz. Zu diesen Wirkstoffen zählen langwirksame Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) und langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA). Diese können allein angewandt oder miteinander kombiniert werden. Doch sind LAMA und LABA bei der Behandlung von COPD gleichwertig oder erzielt die eine Wirkstoffgruppe mehr Erfolge als die andere? Dies untersuchten Wissenschaftler aus Japan in einer Meta-Analyse.

Wissenschaftler verglichen LAMA mit LABA bei Patienten mit COPD

Die Wissenschaftler suchten in internationalen Datenbanen nach geeigneten Studien für ihre Meta-Analyse. Kriterien, die die Studie erfüllen musste, waren, dass es sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie handelte, dass die Behandlung mindestens 12 Wochen lang andauerte und dass Exazerbationen, die Lebensqualität, die Lungenfunktion, die Atemnot und unerwünschte Ereignisse untersucht wurden. Unverblindete Daten wurden aus der Analyse ausgeschlossen. Insgesamt fanden die Wissenschaftler 19 geeignete Studien, die die Daten von 28 211 Patienten mit stabiler COPD enthielten…

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Quelle: Deutsches Gesundheits Portal | COPD
Titelbild/Grafik by Deutsches Gesundheits Portal

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