Smartes Pflaster könnte die Heilung chronischer Wunden beschleunigen

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Eine internationale Kooperation aus Materialwissenschaft und Medizin entwickelt ein individuell aktivierbares Gelpflaster aus dem 3-D-Drucker. Durchblutungsstörungen, eine Diabeteserkrankung oder langes Liegen auf derselben Stelle können zu chronischen Wunden führen, die auch nach Wochen nicht abheilen. Wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten gibt es kaum.

Ein Forschungsteam aus den Materialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), der Harvard Medical School (USA) und der Dankook University (Südkorea), ein Wundpflaster mit heilungsfördernden Funktionen entwickelt, die patientenspezifisch angepasst werden können. Das per 3-D-Druck hergestellte Pflaster wirkt antibakteriell, versorgt die Wunde mit Sauerstoff sowie Feuchtigkeit und unterstützt die Bildung von neuem Gewebe.

Durch die Bestrahlung mit speziellem Licht wird die Wirkung aktiviert und gesteuert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Materialwissenschaft und der Medizin stellten ihr Konzept kürzlich in der Fachzeitschrift „Advanced Functional Materials“ vor, wo es als Titelgeschichte hervorgehoben wurde…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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