Seltene Genvarianten für Neurodermitis gefunden

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In einer genomweiten Assoziationsstudie entdeckte die MDC-Arbeitsgruppe von Young-Ae Lee mehrere seltene Genvarianten, die die Anfälligkeit für Neurodermitis erhöhen. Das Team berichtet darüber in „Nature Communications“.

Weltweit leiden etwa 20 Prozent aller Kinder und drei Prozent der Erwachsenen an der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis (atopisches Ekzem). Typisch sind trockene, entzündete und stark juckende Hautstellen der Ellenbeugen und Kniekehlen – die Neurodermitis betrifft auch manchmal die gesamte Haut. Auslöser ist häufig der Kontakt mit Allergenen, die eine überschießende Immunantwort und eine Entzündungsreaktion in der Haut verursachen.

Neurodermitis zählt, wie Asthma, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien, zu den allergischen Erkrankungen.Aus Geschwister- und Zwillingsstudien wissen Forschende, dass die Anfälligkeit der Neurodermitis zu zwei Dritteln auf erbliche Faktoren zurückzuführen sind, zu etwa einem Drittel tragen Umweltbedingungen bei. „In früheren Studien wurden bereits 32 Genorte (Loci) identifiziert, die mit dem atopischen Ekzem assoziiert sind“, sagt Professorin Young-Ae Lee vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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