Selten können Coronaviren offenbar auch ins Gehirn eindringen

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In seltenen Fällen kann ein Atemstillstand bei schweren Covid-19-Verläufen offenbar auch über Gehirnzellen vermittelt sein. Demnach könnten die SARS-CoV-2-Viren in den Hirnstamm eindringen und dort das Atemzentrum lahmlegen. Darauf weisen Beobachtungen von Neurologen hin.

Ein kleiner Anteil der Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion verstirbt an einem akuten Lungenversagen (ARDS), meistens in Folge einer schweren Form der Lungenentzündung. Eine kürzlich publizierte Arbeit (siehe Journal of Medical Virology, Online-Vorabveröffentlichung am 27.2.2020) beschreibt jedoch einen weiteren möglichen, bislang wenig erforschten Pathomechanismus des tödlichen Lungenversagens. Demnach könnte eine Beteiligung des Hirnstamms und somit des Atemzentrums eine Rolle spielen.

Unbekannt ist, wie häufig das der Fall ist. Eine aktuelle Arbeit (siehe Science, Online-Vorabveröffentlichung am 16.3.2020) gibt immerhin Anlass zur Hoffnung, dass schwere Verläufe grundsätzlich seltener als angenommen sind…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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