Secukinumab bei Kindern mit Plaque-Psoriasis: Studie für Nutzenbewertung ungeeignet

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Die Vergleichsgruppe wurde nicht angemessen behandelt. Zum einen blieb die Therapie dort trotz Nichtansprechen unverändert, zum anderen wurde sie länger fortgesetzt als zugelassen. Unangemessene Behandlung im Kontrollarm macht fairen Vergleich unmöglich.

Der monoklonale Antikörper Secukinumab ist zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zugelassen, für die eine systemische Therapie infrage kommt. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob der Wirkstoff diesen Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

Da der Hersteller die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kontrollarm der Studie, auf der sein Dossier beruht, nicht angemessen behandelt hat, ist ein fairer Vergleich nicht möglich. Das Fazit lautet daher: Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.Zulassung breiter als die der VergleichstherapieSowohl bei der Krankheitsschwere als auch bei der Therapielinie hat der neue Wirkstoff eine breitere Zulassung als die vom Hersteller ausgewählte Option der zweckmäßigen Vergleichstherapie…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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