SARS-CoV2-Viren können bei schwerem Verlauf massive Gefäßschäden verursachen

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Das SARS-CoV-2-Virus kann nicht nur die Lungenbläschen schädigen, sondern auch die Innenseite der Blutgefäße, das sogenannte Endothel, angreifen. In der Folge können die Blutgefäße in der Lunge und in anderen Organen sich entzünden und verstopfen und dann die Versorgung mit Sauerstoff nicht mehr bewerkstelligen.

In schweren Fällen von Covid-19 treten weitaus mehr Schädigungen der kleinsten Gefäße (Mikrothromben) auf als bei einer schweren Grippe. Um Gefäßkomplikationen vorzubeugen, sollte bei Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf daher so früh wie möglich eine Blutverdünnung vorgenommen werden, am besten mit Heparin.

Bei einem schweren Verlauf kann das SARS-CoV-2-Virus neben Lungenentzündungen auch massive Gefäßschäden hervorrufen, die in allen Organen auftreten und unter Umständen zu einem Multiorganversagen führen können. „Das Virus kann die Innenseite der Blutgefäße, das sogenannte Endothel, angreifen. Dies verursacht eine unkontrollierte Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) in den kleinsten Gefäßen (Kapillaren) aber auch in den größeren Arterien und Venen“, erläutert Dr. med. Thomas Voshaar, Vorstandsvorsitzender des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) und Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien in Moers…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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