Sars-CoV-2-Mutation: Corona wird ansteckender

Von Christiane Fux, Medizinredakteurin

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Siegeszug einer Mutation: Eine neue Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich über den Erdball aus. Sie scheint ansteckender zu sein als das ursprünglichere Virus. Ist der Erreger auch gefährlicher?

Veränderte Spike-Proteine erleichtern das Eindringen

Bei der neuen Variante mit der Bezeichnung D614G haben Mutationen Anzahl und Struktur der „Enterhaken“ des Virus verändert – jene sogenannten Spikeproteine, die wie Stacheln an der Oberfläche des Erregers sitzen. Mit ihnen dockt das Virus an Körperzellen an.

Offenbar ermöglichen die Veränderungen, dass die neuere Variante des Virus noch leichter übertragen werden kann als die ursprüngliche Form. Im Labor infizierte die neue Virus-Variante drei bis sechsmal mehr Zellen als die ursprüngliche.

Mehr Viruspartikel

Dass das Virus auch unter natürlichen Bedingungen infektiöser sein könnte, darauf lassen Untersuchungen an fast 1000 britischen Covid-19-Patienten schließen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Bei Trägern der neuen Variante fanden Forscher sehr viel mehr Viruspartikel – was auf eine höhere Infektiosität hindeuten könnte…

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