Psoriasis in problematischen Körperregionen: Crisaborol-Salbe zeigt gute Wirksamkeit und Verträglichkeit

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Psoriasis ist trotz beachtlicher pharmazeutischer Entwicklungen der letzten Jahre weiterhin eine schwierig zu behandelnde Erkrankung; dies gilt besonders, wenn intertriginöse, anogenitale oder faziale Regionen von der Schuppenflechte betroffen sind.

Den gegenwärtigen Behandlungsalgorithmen fehlt bislang ein topischer Wirkstoff, der bei hoher Wirksamkeit nur geringe Neben­wirkungen mit sich bringt. In der vorliegenden Studie US-amerikanischer Dermatologen wurden Sicherheit und Wirksamkeit einer Salbenformulierung mit 2 % Crisaborol bei der Behandlung der genannten Körperregionen eva­luiert. Crisaborol ist ein entzündungshemmender Wirkstoff aus der Gruppe der Phosphodiesterase-4-Hemmer.

Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase-4, was zu einer Erhöhung des intrazellulären cAMP und zu einer reduzierten Bildung entzündungsfördernder Zytokine führt. Crisaborol ist eine niedermolekulare Borverbindung mit nicht steroidaler Struktur; aufgrund seiner geringen molekularen Größe kann der Wirkstoff in die oberen Hautschichten eindringen.An der doppelblinden, randomisierten Vehikel-kontrollierten Studie nahmen 21 Probanden teil…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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