Nicht-invasive Sauerstofftherapien verringern das Sterberisiko und die Notwendigkeit zur invasiven Beatmung

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Patienten mit akuten Atemnotproblemen müssen nicht immer gleich invasiv beatmet werden. In vielen Fällen kann auch eine nasale High-Flow-Therapie oder nicht-invasive Beatmungsmethode sie stabilisieren und somit eine Intubation zur invasiven, maschinellen Beatmung vermieden werden. Das belegt eine aktuelle Studie, auf die die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) hinweisen.

Patienten mit akuten Atemnotproblemen müssen nicht immer gleich invasiv beatmet werden. Auch nicht-invasive Sauerstofftherapien können die Sterblichkeit der Betroffenen senken. Neben nicht-invasiven Beatmungstherapien mit Atem-Helm oder absetzbarer Mund-Nasen-Maske kann auch  eine nasale High-Flow-Therapie, bei der reiner Sauerstoff unter hohem Fluss (mit 20 bis 60 Liter Luft pro Minute) über Kanülen in die Nasenlöcher geblasen wird, das Risiko für eine Intubation (invasive Beatmung unter Vollnarkose mit einem in der Luftröhre fixiertem Schlauch) stärker senken als eine Standard-Sauerstofftherapie.

Das geht aus einer aktuellen Meta-Analyse von 25 Studien mit insgesamt 3804 Patienten hervor, die wegen eines akuten hypoxischen Atemnotsyndroms im Krankenhaus behandelt werden mussten…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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