Neues Bildgebungsverfahren für Schäden im Lungengewebe durch Covid-19

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Ein neues Bildgebungsverfahren, mit dem geschädigtes Lungengewebe nach einer Erkrankung an Covid-19 hochaufgelöst und dreidimensional dargestellt werden kann, haben Forschende der Universität Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover entwickelt. Dazu nutzen sie eine besondere Röntgenmikroskopietechnik, um die durch das Virus hervorgerufenen Veränderungen der Lungenbläschen und der Blutgefäße darzustellen.

Bei schweren Krankheitsverläufen von Covid-19 werden starke Veränderungen der Gefäßarchitektur, zahlreiche Entzündungen, Thromben und so genannte hyaline Membranen beobachtet, die sich durch Ausscheidung von Protein- und Zellresten auf die Wände der Lungenbläschen (Alveolarwände) legen und den Gasaustausch erheblich erschweren.

Röntgenphysiker der Universität Göttingen haben zusammen mit Pathologen und Lungenspezialisten der Medizinischen Hochschule Hannover ein neues Bildgebungsverfahren entwickelt, mit dem geschädigtes Lungengewebe nach Erkrankung an Covid-19 hochaufgelöst und dreidimensional dargestellt werden kann (siehe elife, Online-Veröffentlichung am 20.8.2020).

Dabei wird eine besondere Röntgenmikroskopietechnik genutzt, um die durch das Virus hervorgerufenen Veränderungen der Lungenbläschen (Alveolen), und der Blutgefäße darzustellen…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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