Neuer Ansatz für MERS-Therapie entdeckt

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Ein zelleigener Recycling-Mechanismus, die sog. Autophagie, bietet einen neuen Angriffspunkt für die Bekämpfung des MERS-Virus. Wie Forscher der Charité in Berlin berichten, können Autophagie-fördernde Wirkstoffe, darunter auch bereits zugelassene Medikamente, die Vermehrung des Virus in Zellen stark reduzieren.

Eine Infektion mit dem im Jahr 2012 entdeckten MERS-Coronavirus (MERS-CoV) kann eine grippeähnliche Erkrankung verursachen (das sog. Middle East respiratory syndrome), die häufig mit einer gefährlichen Lungenentzündung einhergeht. MERS-CoV ist ein zoonotisches Virus, das größtenteils von Dromedaren auf den Menschen übertragen wird. Die Infektionshäufigkeit ist auf der Arabischen Halbinsel am höchsten.

In begrenztem Maß kann der Erreger jedoch beispielsweise in Krankenhäusern auch von Mensch zu Mensch übertragen werden, was 2015 zu einem größeren Ausbruch der Krankheit in Südkorea führte. In Deutschland gab es bisher vier dokumentierte MERS-Fälle…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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