Mutationen von SARS-CoV-2 erschweren Immunüberwachung durch T-Killerzellen

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Die meisten der aktuellen Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen das sogenannte Spike-Protein, welches aber nur eines von 26 Viruseiweißstoffen darstellt und nur über ein bis sechs Zellregionen für die Erkennung durch T-Killerzellen (Epitope) verfügt. Mutiert das Virus in einer dieser Regionen, steigt das Risiko, dass die infizierten Zellen nicht von den T-Killerzellen erkannt werden. Neue Corona-Impfstoffe sollten insofern möglichst viele T-Killerzellen über eine Vielzahl von Epitopen aktivieren.

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer Infektion mit SARS-CoV-2 eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind T-Zellen (auch T-Killerzellen genannt) dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. Forschende des Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (CeMM) zeigten nun, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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