Masken beeinträchtigen die Lungenfunktion unter körperlicher Belastung bei Gesunden nicht

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Ein Mund-Nasen-Schutz beim Sport ist sicher unbequem, verändert aber laut Forschern die tatsächliche Atemarbeit oder den Sauerstoff- und Kohlendioxidfluss nicht wesentlich. Dass Atemmasken eine physische Barriere für Aerosole bilden, hat jedoch zu Bedenken geführt, dass sie das kardiopulmonale System beeinträchtigen könnten, indem sie das Atmen erschweren, den Fluss von eingeatmetem Sauerstoff und ausgeatmetem Kohlendioxid verändern und zu einer Verstärkung von Dyspnoe führen.

In einer neuen Studie kam eine Gruppe US-amerikanischer und kanadischer Forscher zu dem Schluss, dass das Gefühl einer Dyspnoe zwar zunehmen könnte, es jedoch kaum empirische Beweise dafür gibt, dass das Tragen einer Gesichtsmaske die Lungenfunktion erheblich reduziert, selbst wenn sie bei anstrengender körperlicher Betätigung getragen wird.

„Es mag die Wahrnehmung einer größeren Anstrengung bei Aktivität geben, aber die Auswirkungen des Tragens einer Maske auf die Atemarbeit, auf Gase wie Sauerstoff und CO2 im Blut oder andere physiologische Parameter sind gering – oft zu gering, um erkannt zu werden“, unterstreicht Erstautorin Dr. Susan Hopkins, Professorin für Medizin und Radiologie an der San Diego School of Medicine der Universität von Kalifornien (USA)…

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Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
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