Malaria-Medikament hemmt SARS-CoV-2 nicht

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Um möglichst schnell eine wirksame Therapie gegen COVID-19 zu erhalten, werden derzeit Medikamente getestet, die bereits für die Behandlung anderer Erkrankungen eingesetzt werden. Ein getestetes Malariamedikament erfüllte in einer neuen Studie die Hoffnungen nicht.

Die Abteilung Infektionsbiologie des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen konnte zusammen mit Kollegen an der Charité in Berlin zeigen, dass das Malaria-Medikament Chloroquin, das nachweislich die SARS-CoV-2-Infektion von Nierenzellen von Grünen Meerkatzen (Affen) hemmt, nicht in der Lage ist, eine Infektion von menschlichen Lungenzellen mit dem neuartigen Coronavirus zu verhindern. Chloroquin wird daher die Ausbreitung des Virus in der Lunge wahrscheinlich nicht hemmen und sollte nicht für die Behandlung von COVID-19 eingesetzt werden…

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Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
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