Krankheitsverlauf von Intensivpatienten anhand ihres Lungenmikrobioms besser einschätzbar

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Veränderungen des Lungenmikrobioms können dabei helfen, vorherzusagen, wie gut schwer erkrankte, mechanisch beatmete Patienten auf eine intensivmedizinische Versorgung ansprechen. Das berichten die Autoren einer neuen Studie aus Michigan, Amsterdam und Bangkok.

Patienten, die einen Tag nach der Aufnahme auf die Intensivstation eine höhere bakterielle Last in der Lunge aufwiesen, mussten im weiteren Verlauf häufiger beatmet werden – und zwar unabhängig vom Ausmaß der intensivmedizinischen Behandlung oder vom Vorliegen einer Pneumonie. Dabei ließ die jeweilige Identität der Lungenmikrobiota auch Rückschlüsse auf die individuellen Patienten-Outcomes auf der Intensivstation zu.

Das berichten Wissenschaftler aus Michigan, Amsterdam und Bangkok (siehe American Journal of Respiratory and Citical Care Medicine, Online Veröffentlichung am 21.1.2020). Zwei Bakterienarten, die normalerweise im Darm vorkommen – Lachnospiraceae und Enterobacteriaceae spp. – traten eher im Lungenmikrobiom von Patienten mit vergleichsweise schlechten Outcomes auf.

Das Vorhandensein von Darmbakterien (Enterobacteriaceae spp.) im Lungenmikrobiom war auch mit einem häufigeren Auftreten des akuten Atemnotsyndroms (ARDS) verbunden…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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