Kohortenstudie: Kuhmilchallergie bei Kindern

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Die Zugabe von probiotischem Lactobacillus rhamnosus GG (LGG) zu extensiv hydrolysiertem Kasein (EHK) bei Vorliegen einer Allergie auf Kuhmilch soll die häufig zu beobachtenden gastrointestinalen Beschwerden bei Ernährung mit EHK reduzieren.

L. rhamnosus ist ein probiotisches Milchsäurebakterium, das auch zur Linderung von Antibiotika-assoziierter Diarrhoe eingesetzt wird. Extensiv hydrolysierte Milch­ersatzprodukte weisen eine geringere Rest­antigenität als partiell hydrolysierte Produkte auf. EHK weisen im Gegensatz zu partiell hydrolysiertem Kasein weniger als 1% Restproteine auf.

Bei der vorliegenden Kohortenstudie wurden Kinder mit einem Auftreten von Kuhmilch­allergie im 1. Lebensjahr inkludiert, die nur mit EHK oder in Kombination mit LGG behandelt wurden; außerdem musste zur Inklusion gesichert sein, dass die Probanden seit mindestens 12 Monaten eine Immuntoleranz gegen Kuhmilch erworben hatten.

Funktionelle gastro­intestinale Störungen (FGIS) wurden in Übereinstimmung mit den Rome-III-Kriterien diagnostiziert; dies erfolgte durch Prüfer, denen vorherige Behandlungen der Probanden nicht bekannt waren. Eine Kohorte gesunder Kinder wurde als Kontrollpopulation eingesetzt…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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