Immunsystem: Bedeutung von Mastzellen für die Aktivität bestimmter Kanalproteine entschlüsselt

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Manchmal läuft das Immunsystem aus dem Ruder, statt uns zu schützen. Die Folge können Autoimmunerkrankungen und Allergien sein. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben nun untersucht, wie Mastzellen ihr Calciumgleichgewicht steuern, damit die Immunantwort nicht überschießt.

Das Immunsystem schützt unseren Körper vor Viren und Bakterien und auch vor der Entstehung von Krebs. Dabei sind zunächst die Zellen des angeborenen Immunsystems für die Abwehr zuständig und aktivieren dann die Zellen des erworbenen Immunsystems. Bisweilen läuft das Immunsystem jedoch aus dem Ruder und richtet sich gegen den Körper selbst oder etwa gegen harmlose „fremde“ Eiweiße. Dies kann verheerende Folgen haben wie Autoimmunerkrankungen oder Allergien.

Ein Team um LMU-Immunpharmakologin Susanna Zierler und die LMU-Pharmakologin Ingrid Boekhoff konnte nun zeigen, dass bei Mastzellen die Aktivität bestimmter Kanalproteine wichtig ist, um allergische und anaphylaktische Reaktionen und eine überschießende Antwort der Zellen zu verhindern. Mastzellen kommen im Körper in praktisch allen Organen vor und regulieren entzündliche Reaktionen des Immunsystems, um etwa Krankheitserreger angemessen bekämpfen zu können…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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