Hyaluronsäure bei COPD-Exazerbationen?

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Die Inhalation von intakter langkettiger Hyaluronsäure könnte sich positiv auf die Behandlung einer schweren akuten Verschlechterung (Exazerbation) der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine kleine Pilotstudie des amerikanischen National Institutes of Health NIH im Fachmagazin Respiratory Research.

Hyaluronsäure, oder auch Hyaluron, ist ein Zuckermolekül und wichtiger Bestandteil des natürlichen Bindegewebes, indem es sozusagen als Gerüst für Zellen dient. Unter anderem wird Hyaluron auch in der Kosmetikindustrie als Hautbefeuchter oder als Nasenspray zur Befeuchtung der Luftwege verwendet.

Die jetzt veröffentlichte Studie beruht auf vorangegangenen Untersuchungen zu den Auswirkungen von Umweltverschmutzung auf die Lunge. Darin hatten Forschende herausgefunden, dass Hyaluron in der Lunge bei Belastung mit verschmutzter Luft in kleinere Fragmente zerfällt Umweltverschmutzung . Diese Fragmente reizen das Lungengewebe und aktivieren das Immunsystem, was zu einer Verengung und Entzündung der Atemwege führt.

Die Inhalation von intakter, nicht fragmentierte Hyaluronsäure konnte diese Entzündung reduzieren, indem es die kleineren entzündungsfördernden Fragmente verdrängte…

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Quelle: Lungeninformationsdienst | Lungenemphysem & COPD
Titelbild/Grafik by Lungeninformationsdienst.de

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