HPV-Impfung schützt schon vor dem Teenager-Alter die sexuelle Gesundheit

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Anlässlich des „Welttages der sexuellen Gesundheit“ am 4. September ruft die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) dazu auf, das HPV-Impfangebot stärker bei Kindern und Eltern bekannt zu machen. Nur etwa die Hälfte aller Mädchen und etwa sechs Prozent der Jungen sind bisher gegen HPV geimpft. HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Infektionen. Während ein großer Teil transient erfolgt, also vorübergehend ist und eventuell „nur“ zu gutartigen Warzen im Anal- und Genitalbereich führt, gibt es auch sogenannte Hochrisiko-HPV-Typen.

Dazu gehören HPV16 und HPV18, die zu Krebsvorstufen führen. Aus den Genitalwarzen können sich nach einigen Jahren invasive Karzinome bilden. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4400 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 1600 sterben daran; die Zahl der Analkrebs-Patientinnen und -Patienten liegt bei jährlich etwa 2500. Gebärmutterhals- oder Analkrebs werden fast komplett durch HPV verursacht, aber auch Vaginal-, Peniskarzinome und Karzinome der Mund-, Rachen- und Nasenschleimhaut sind zu einem nicht unbeträchtlichen Teil HPV-assoziiert…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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