Hautentzündungen: Akne + Corona-Maske = Maskne

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Seit bald anderthalb Jahren hat uns die Corona-Pandemie im Griff, und als eine der wichtigsten Gegenmaßnahmen gilt der Mund-Nasen-Schutz – zunächst als Stoff- und Alltagsmaske, später dann als FFP2- oder medizinische OP-Maske.

Was uns vor Aerosolen schützt, bedeutet für ohnehin Betroffene von Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne mitunter eine weitere Beeinträchtigung. Die feucht-warme Atemluft, die sich in den Masken fängt, erzeugt auf der Haut ein Mikro-Klima, in dem sich Keime und schädliche Bakterien verbreiten und bestehende Hautentzündungen verstärken können.

Der Fachausdruck dafür ist „periorale Dermatitis“, in Medien und Öffentlichkeit spricht man häufig von „Maskne“, einem Wort-Mix aus Maske und Akne. Dabei werden unter anderem Lipide, die in der Hornschicht der Haut zwischen den Zellen sitzen, durch die feuchte Atemluft gelöst. Der pH-Wert und damit der Säureschutzmantel der Haut verändert sich, die Haut trocknet aus und der Hautschutz geht zurück. Gleichzeitig können Kleinst-Entzündungen und Pickel entstehen…

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Quelle: Haut – Gesunde Bakterien
Titelbild/Grafik by BELANO Medical AG – IN HARMONY WITH NATURE

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