Gurgeln vor der Operation schützt vor Lungenentzündung nach der OP

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Postoperative Lungenentzündungen sind die dritthäufigste Komplikation nach einem chirurgischen Eingriff und mit einer schlechten Prognose für die Patienten verbunden. Dieses Risiko kann durch das mehrmalige Spülen der Mundhöhle mit einer antibakteriellen Lösung vor einer bevorstehenden Operation deutlich gesenkt werden.

Selbständig ausgeführte Atemübungen direkt nach dem Aufwachen aus der Narkose, Aufrechtlagerung und eine möglichst frühe Mobilisation sind zusätzlich empfehlenswert. Darauf weisen die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) hin.

Lange Bettlägerigkeit – etwa nach einem Sturz oder einer Operation – kann insbesondere bei Senioren eine Lungenentzündung begünstigen. Denn im Liegen atmen die Betroffenen flacher als in aufrechter Position. Zudem haben sie Schwierigkeiten beim Abhusten, sodass sich Schleim in den Bronchien ansammelt und die tieferen Bereiche der Lunge nicht ausreichend durchlüftet werden. Ist das Immunsystem zusätzlich aufgrund von Mangelernährung oder fortgeschrittenen Alters geschwächt, nisten sich schnell Bakterien auf diesem Nährboden ein…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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