Gezieltes Management der Atemfunktion bei Duchenne-Muskeldystrophie

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Hinweise auf das Vorliegen einer Störung der Atemmuskulatur bei Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie kann eine regelmäßige Untersuchung geben mit Screening der Lungenfunktion, Bestimmung des Hustenstoßes und Analyse der Blutgase.

Während die Diagnose der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) durch molekulargenetische Untersuchungsmöglichkeiten heutzutage keine Herausforderung mehr darstellt, besteht aktuell häufig eine Hürde bei der praktischen Umsetzung von frühzeitigen Atemfunktions-Untersuchungen. In der Praxis bleibt die Einschränkung der Atemmuskulatur oftmals unbemerkt und wird erst mit Vorliegen von akuten Ereignissen – wie etwa eine Sekretverlegung der Atemwege oder Lungenentzündungen infolge des Einatmens von Flüssigkeit, z.B. beim sich Verschlucken (sog. Aspirationspneumonien) – erkannt.

Dabei stellt die Früherkennung der fortschreitend abnehmenden Atemfunktion eine elementare Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Patienten mit DMD dar. Dazu sollten alle Potentiale verfügbarer medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung gänzlich ausgenutzt werden…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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