Einfacher Gehtest ermöglicht treffendere Prognose bei COPD

417

Mit einem einfachen, schnellen und kostengünstigen Gehtest, der routinemäßig bei der Entlassung aus der Klinik durchgeführt werden kann, lässt sich das Risiko für erneute Verschlechterungsschübe (Exazerbationen) bei COPD-Patienten besser abschätzen. Und zwar viel besser als z. B. durch eine Messung der Lungenfunktion oder anhand des Alters der Patienten. Darauf weisen die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) unter Berufung auf aktuelle Studienergebnisse hin.

Von Patienten mit chronischer Raucherbronchitis (medizinisch: chronisch-obstruktive Lungenerkrankung = COPD) besonders gefürchtet sind akute Verschlechterungsschübe – so genannte Exazerbationen, die mit einer ernsten bis lebensbedrohlichen Verschlimmerung der Beschwerden einhergehen und oft eine Behandlung im Krankenhaus notwendig machen. Symptome sind verstärkte Atemnot, Husten mit starker und teils eitriger Schleimbildung, Sauerstoffmangel und sogar Anreicherung von Kohlendioxid im Blut und auch eine beeinträchtigte Herzfunktion.

Auslöser sind in den meisten Fällen Atemwegsinfekte durch Viren oder Bakterien, daher stellen sich Exazerbationen vor allem im Winterhalbjahr ein, wenn die meisten Erkältungs- und Grippeviren kursieren…

Lesen Sie weiter auf: Einfacher Gehtest ermöglicht treffendere Prognose bei COPD
Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

Kommentare und Fragen
Möchten Sie zu diesem Artikel ein Kommentar abgeben oder haben Sie dazu eine Frage, dann machen Sie dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Aktuelles von Lungenärzte im Netz
Aktuelles aus dem Internet

Wichtiger Hinweis

Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.