DGP: Wer Nichtraucher werden möchte, sollte auch nicht dampfen

229

„Sag ja zum Rauchverzicht“ – unter dieses Motto hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den diesjährigen Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai gestellt. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sollte sich das auch auf E-Zigaretten beziehen.

Es sei nicht belegt, dass das „Dampfen“ den Tabakausstieg tatsächlich erleichtert, betonten die Lungenärzte im Vorfeld des 61. Kongresses ihrer Fachgesellschaft auf einer Pressekonferenz. Außerdem berge auch der Konsum von E-Zigaretten Gesundheitsrisiken.
Bei E-Zigaretten wird ein meist nikotinhaltiges Liquid erhitzt und vernebelt. Anstelle von Rauch, der beim Verbrennen von Tabak freigesetzt wird, atmen die KonsumentInnen ein Aerosol feinster Liquid-Tröpfchen ein.

„Ebenso wie beim Rauchen werden dabei Giftstoffe in die Lunge und das Blut aufgenommen. Denn je nach E-Zigaretten-Typ und Zusammensetzung des verwendeten Liquids enthalten die elektronischen Verdampfer atemwegsreizende Substanzen wie Propylenglykol, krebserregende Substanzen wie Formaldehyd und teilweise gesundheitsschädigende Metalle wie Blei, Chrom und Nikotin“, erklärte Prof. Wulf Pankow, ehemaliger Chefarzt der Pneumologie und Infektiologie am Vivantes Klinikum Neukölln und ärztlicher Leiter des Corona-Behandlungszentrums Jafféstraße in Berlin…

Lesen Sie weiter auf: DGP: Wer Nichtraucher werden möchte, sollte auch nicht dampfen
Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

Kommentare und Fragen
Möchten Sie zu diesem Artikel ein Kommentar abgeben oder haben Sie dazu eine Frage, dann machen Sie dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Aktuelles von Biermann Medizin | Pneumologie
Aktuelles aus dem Internet

Wichtiger Hinweis

Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.