COVID-19 und hypoxämisches Atemversagen: Ausgewählte Patienten profitieren von Bauchlage

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Offenbar ist bei wachen, spontan atmenden Patienten mit schwerem hypoxämischem COVID-19-Atemversagen die Bauchlage mit einer verbesserten Sauerstoffversorgung verbunden. Das hat eine kleine monozentrische Kohortenstudie aus den USA ergeben. Darüber hinaus ergab sich bei Patienten mit einem Prozentsatz oxygenierten Hämoglobins (SpO2) von 95 Prozent oder mehr nach einer Stunde in Bauchlage ein Zusammenhang mit einer geringeren Intubationsrate.

Die Studienautoren hatten 88 konsekutive Patienten auf der Step-Down-Station der Klinik der Columbia University auf Eignung für die Teilnahme an der Studie überprüft. Einschlusskriterien waren eine im Labor bestätigte COVID-19-Diagnose, schweres hypoxämisches Atemversagen (Atemfrequenz von 30 Atemzügen/min oder mehr) und ein SpO2 von 93% oder weniger, bei zusätzlichem Sauerstoff (6 l/min über eine Nasenkanüle und 15 l/min über Non-Rebreather-Maske). Ausschlusskriterien waren ein veränderter psychischer Status mit Unfähigkeit, sich ohne Hilfe im Bett umzudrehen (n=13), extremer Atemnot, die eine sofortige Intubation erfordert (n=23) oder ein Sauerstoffbedarf, der unter den in den Einschlusskriterien angegebenen Werten lag (n=23)…

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Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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