COVID-19 und Asthma

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Spanische Forschende untersuchten in einer Studie, wie eine Infektion mit dem Coronavirus bei Menschen mit Asthma bronchiale verläuft. Ziel war es, das Risiko einer COVID-19-Erkrankung bei dieser Patientengruppe besser zu verstehen. Forschungsergebnisse legen nahe, dass COVID-19 bei Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen einen schwereren Verlauf nehmen kann. Gleichzeitig deuten bisherige Studien aber auch darauf hin, dass dies für Menschen mit Asthma bronchiale nicht unbedingt gilt.

Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, analysierten die Forscherinnen und Forscher die Gesundheitsdaten von mehr als 71.000 Menschen mit Asthma. Die Daten wurden  zwischen Januar und Mai 2020 in Spanien gesammelt. Im Detail untersuchten sie, ob diese Menschen COVID-19 entwickelten, welche Medikamente sie einnahmen, welche Grunderkrankungen sie hatten und ob sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

1.006 Personen (1,4 Prozent der gesamten Studiengruppe) entwickelten während des Studienzeitraums COVID-19. Personen, die an COVID-19 erkrankten, waren mit höherer Wahrscheinlichkeit älter, weiblich, rauchten häufiger und hatten mit höherer Wahrscheinlichkeit noch eine andere Erkrankung wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettleibigkeit. Menschen mit Asthma, die wegen der Coronavirus-Infektion im Krankenhaus behandelt werden mussten, nahmen zudem seltener Cortison-Sprays (inhalative Kortikosteroide) ein, als die Personen, die nicht ins Krankenhaus eingeliefert wurden…

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Quelle: Lungeninformationsdienst | Allergie & Asthma
Titelbild/Grafik by Lungeninformationsdienst.de

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