COVID-19: Neue Erkenntnisse zur Antikörper-Therapie mit Blutplasma von Genesenen

Pressemitteilung

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Pressestelle DGTI | Nach einer Infektion mit dem Coronavirus bilden Menschen in der Regel spezifische Antikörper, die anderen Patientinnen und Patienten mit einer akuten COVID-19-Erkrankung bei der Bewältigung der Erkrankung helfen könnten. Mehrere Forschungsgruppen haben die Wirksamkeit einer Therapie mit Antikörpern, die sich im Blut Genesener befinden, in verschiedenen Studien untersucht.

Ziel war es, herauszufinden, ob und wie Antikörper gegen SARS-CoV-2 bei akut an COVID-19 erkrankten Patienten wirken. Die Konzepte der Studien waren im Hinblick auf die behandelte COVID-19 Patientengruppe, den Zeitraum der Durchführung und die Dosis der verabreichten Rekonvaleszenten-Plasma Behandlung sehr unterschiedlich. Dies spiegelt sich auch in heterogenen Ergebnissen wider. Die Gesamtbetrachtung der bisher verfügbaren Ergebnisse zeigt jedoch, dass der hochdosierte Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma bei sehr früher Gabe wirksam sein kann, um bei vulnerablen Personen mit hohem Risiko die Entwicklung eines schweren COVID-19 zu verhindern.

Entscheidend ist dabei, dass das Rekonvaleszenten-Plasma eine sehr hohe Konzentration neutralisierender Antikörper enthält. Die detaillierten Erkenntnisse rund um die Antikörper-Therapie von COVID-19-Erkrankten stellen die DGTI-Expertinnen und -Experten im Rahmen der Pressekonferenz vor.

Bei einer Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus kommt es zu Reaktionen des Immunsystems. In sehr seltenen Fällen können dabei Komplikationen entstehen, beispielsweise Thrombosen. Es waren Expertinnen und Experten der DGTI, die herausgefunden haben, warum es zu solchen Reaktionen kommt und wie diese behandelt werden können.

Online-Pressekonferenz anlässlich der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI)

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