Corona-Forschung an der Universität Hamburg: Den unsichtbaren Feind sichtbar machen

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Die Bekämpfung von SARS-CoV-2 hat die Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen weltweit in hohem Maß verändert und intensiviert. Eine internationale Forschungsgruppe verbessert die Molekülmodelle des Virus aus der ganzen Welt, um die Entwicklung von Arzneimitteln zu ermöglichen.

Die Funktionsweise des Coronavirus zu entschlüsseln, ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung von Impfstoffen und neuen Medikamenten. Weltweit arbeiten Tausende Forschende an dieser Aufgabe. Modelle zeigen jedoch oft nur das „Virion“; also die Form, in der das Virus in den menschlichen Körper gelangt, und in der es lediglich vier verschiedene Eiweißmoleküle besitzt.

Nachdem es eine Lungenzelle befallen hat, bildet es jedoch 24 weitere Eiweißmoleküle. Wie diese aufgebaut sind und wie sie es schaffen, das Immunsystem lahmzulegen und menschliche Zellen zu „Virusfabriken“ umzubauen, erforscht die Strukturbiologin Dr. Andrea Thorn an der Universität Hamburg.

Diese Eiweißmoleküle sind wie Roboter, die die Wirtszelle Schritt für Schritt übernehmen. Wenn wir ihre Struktur kennen, können wir daraus ableiten, wie sie arbeiten – und sie dann gezielt stoppen“, sagt Thorn. Bereits vor über einem Jahr hat sie für ihre Forschung ein internationales Team von WissenschaftlerInnen zusammengestellt, die „Coronavirus Structural Task Force…

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Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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