COPD: Suche nach neuen Therapieansätzen

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Forschende des Helmholtz Zentrums München sind einem neuen Therapieansatz bei COPD (chronisch obstruktiver Lungenkrankheit) auf der Spur. In einer Publikation im Fachjournal Nature stellen sie einen Ansatz vor, der im Tiermodell Schäden am Lungengewebe unterbinden und die Regeneration des Gewebes anregen konnte. Grundlage der aktuellen Untersuchung bildete eine Studie aus dem Jahr 2009, in der es Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gelungen war, chronische Entzündungen und Vernarbungen (Fibrose) in der Leber zu verhindern.

Dafür blockierten sie den sogenannten Lymphotoxin-Beta-Rezeptor-Signalweg in der Leber. Dieser ist für die Aktivierung und Organisation von Immunzellen verantwortlich und führt so zu den oben beschriebenen Schäden in der Leber. Auch in der Lunge spielt der Rezeptor eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krankheiten. So war bereits bekannt, dass sich durch seine Aktivierung in der Lunge bestimmte Strukturen bilden, sogenannte tertiäre Follikel, die für das Fortschreiten von COPD von Bedeutung sind.

Ziel der aktuellen Studie war es also, noch genauer herauszufinden welche Funktion der Lymphotoxin-Beta-Rezeptor und seine Signalwege bei COPD spielen und ob sie für therapeutische Zwecke genutzt werden können…

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Quelle: Lungeninformationsdienst | Lungenemphysem & COPD
Titelbild/Grafik by Lungeninformationsdienst.de

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