Besserer Grippeschutz durch Schleimhautwächter

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Künftige Grippeimpfstoffe sollten nicht nur auf im Blut zirkulierende Antikörper abzielen, sondern über die Nase verabreicht auch auf T-Zellen, die aus dem Blutkreislauf angelockt die Atemwegsschleimhäute quasi ‚bewachen‘ und somit den Viren den Eintritt in den Körper versperren.

Nach einer Grippeschutzimpfung mit abgetöteten Influenzaviren wird das Immunsystem dazu angeregt, Antikörper gegen Oberflächenmerkmale des saisonal kursierenden Grippestamms herzustellen. Da sich die Grippeviren ständig verändern, muss die Zusammensetzung des Impfstoffs immer wieder angepasst und die Impfung jedes Jahr neu verabreicht werden.

Neben dem Antikörper-abhängigen Arm des Immunsystems ist aber auch der zelluläre Arm des Immunsystems in der Lage, körperfremde Stoffe oder Erreger abzuwehren und einen Immunschutz gegen Influenza zu vermitteln: Immunzellen aus der Gruppe der T-Lymphozyten, sogenannte zytotoxische T-Zellen, können Körperzellen, die von Bakterien oder Viren infiziert sind, erkennen und attackieren…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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