Beratungsprogramm zu naturheilkundlichen Verfahren für Krebspatienten im Test

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Bis zu 80 Prozent aller Krebspatienten wünschen sich Studien zufolge eine stärkere Berücksichtigung naturheilkundlich-komplementärer Ansätze. Das Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung des Uniklinikums und der Medizinischen Fakultät Tübingen hat mit seinen Partnereinrichtungen an den Universitätsklinika-Standorten in Baden-Württemberg ein sektorenübergreifendes, interprofessionelles Programm entwickelt, das eine evidenzbasierte Beratung von Krebspatienten im Bereich Komplementäre Medizin und Pflege (KMP) an den vier Comprehensive Cancer Centers (CCCs) in Baden-Württemberg erforschen wird.

Ziel des Programms ist es, Patienten in den ersten sechs Monaten nach ihrer Krebsdiagnose individuell zu Chancen und Risiken von KMP zu beraten („empowern“). „Die Patienten sollen dann selbstständig entscheiden können, ob und wenn ja welche KMP sie in Anspruch nehmen wollen“, beschreibt Studienleiterin Prof. Stefanie Joos den Ansatz, „von dem Programm erhoffen wir uns eine Verbesserung der Versorgung onkologischer Patienten, indem wir ihre Gesundheitskompetenz und ihre Selbstwirksamkeit stärken.“

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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