Algorithmus zur besseren Therapie von Covid-Patienten entwickelt

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Einen Algorithmus, der die Lungenüberdehnung und die regionale Beanspruchung des fragilen Lungengewebes bei Covid-Patienten bestimmen kann, hat eine Physikerin an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Rostocker Universitätsmedizin entwickelt.

Rostocker Intensivmediziner haben bei der Behandlung dieser Covid-Patienten nach einer Möglichkeit gesucht, die gefährliche Überbeanspruchung des Lungengewebes genau zu bestimmen, um die Beatmung besser regulieren zu können. Warum das so wichtig ist, erklärt Dr. Stephan H. Böhm, Koordinator der Forschung an der Rostocker Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, so: „Die Lunge von Patienten mit COVID-19 ist fleckförmig stark entzündet und verliert dadurch an Gasvolumen.

Mit fortschreitender Krankheit wird sie funktionell immer kleiner. Trifft nun ein Atemzug normaler Größe auf solch eine erkrankte Lunge, wird er diese weit mehr als normal dehnen, um das für den Gasaustausch benötigte Volumen an frischem Atemgas unterzubringen. Geschieht dies nun mit jedem Atemzug – um die 30.000 Mal pro Tag – so wird das bereits in Mitleidenschaft gezogene Lungengewebe durch diese mechanische Dauerbeanspruchung noch weiter geschädigt. Ein Teufelskreis beginnt“…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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